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| 24.06.2004 | SNOWY MOUNTAINS | |
Belagere jetzt seit 4 Wochen Heike und Marc, die Armen. Reise ich noch ein
bischen (bei 3000$minus nach dem Pech in NZ nicht so verlocken-ausserdem
nimmt das Hirn nix mehr richtig auf nach 15 Monaten Attraktionen satt) oder
flieg ich frueher heim?
Kurzer Anruf bei Peter und ich bin im Bus auf dem weg nach Khancoban am rand
vom Kosciuzco Nat. Park. Da hier die trails vor September nicht losgehen,
steht das Haus unter der Woche noch meist leer und Pete ist begeister dort
jemanden zu haben der dann den Krempel bewacht (Nicht dass hier in 50 Jahren
je was passiert waere und was ich zur Verteidigung tun solllte wuesste ich
auch nicht ausser schnellstens abzuhauen). Wir fangen an die trails in der
Gegend zu erkunden. Der ertse fueht uns nach 3 Std zu einem Aussichtspunkt,
von dem aus man einige der hoechsten Berge Australiens aus sehen kann, die
schon alle mit Schnee bedeckt sind, in einem der Camps die man fuer einen 2
tages Ritt nutzen kann, sind die Kaengurus so an Menschen gewoehnt, dass man
neben ihnen stehen kann ohne dass sie sich auch nur die Muehe machen
aufzustehen. Am lustigsten sind wie immer die Muetter mit einem Beutel voll
Arme und Beine aus denen sich dann nach viel Gewusel der Kopf des Joeys ans
Tageslicht zappelt. Sonntags fahren Peter und Danielle ab und ich bin
alleine hier oben. Die naechste Nachbarin ist 800 Meter hinter einem Huegel.
Die erste Nacht verbringe ich leicht panisch mit dem Brotmesser neben dem
Bett, schlafe aber wie ein Stein. Morgens klingt es hier wie im Jungel, was
vor allem an den Kakadus und Lyrebirds liegt die ienen riesen Laerm
veranstalten. Erst siehts nach richtig schlechtem Wetter aus, der sich aber
dann jeden Tag zum See runter zurueck zieht und strahlender Sonne Platz
macht. Langweilig wirds mir nicht weils a) keine Waschmaschine gibt und b)
nur 2 Oefen statt Zentralheizung, dh Holz nachlegen, Holz hacken, Asche
ausraeumen…..ich brauche einen Haussklaven. Strom gibts nur wenn der
Generator laeuft und wenn man den noch nie angeworfen hat, hat man ein
Problem. Ich jedenfalls. Nach 30 Versuchen bin ich nass geschwitzt und kurz
davor lieber mit Kerze im Dunkeln zu sitzen-Telefon ist noch nicht
angeschlossen aber ich wuerde eh keinen anrufen-wie peinlich. Hat ja was so
ne Kerze.. Nach meiner Atempause gehts dann ploetzlich. Na bitte. Naechste
Tag: nur 2 Anlaeufe und das Ding rumpelt brav vor sich hin. Di kommt Dave
an und hat ESSEN dabei. Yeah. Man ist zwar in 5 Minuten mit dem Auto hier im
Dorf aber zu laufen ist das eher eine ¾ Stunde-den Versuch breche ich ab,
nachdem mir ien halbes Dutzend Typen –sicher in netter Absicht-einen lift
anbietet. Aber grosstadt trainiert und paranoid wie ich bin lass ich das mal
lieber und laufe. Nicht dass es im „Supermarkt“ des 400 Seelen Ortes viel zu
kaufen gaebe. |
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| 24.05.2004 | GRAMPIANS | |
Mit ein paar Freunden mieten wir ein schoenes Haus in den Grampians uebers
WE und haben auch promt wieder den ersten Tag Glueck mit dem Wetter. Die
Grampians sind ein Paradies fuer Wanderer und man latscht nicht nur stur
Wege entlang sondern klettert ueber Felsen und durch enge Schluchten mit
schoenen Aussichtspunkten als Belohnung bergan. Eigentlich wollen wir am
naechsten Tag die beruehmten „balconies“ (Felsnasen auf die man klettern
kann und von denen man eine super aussicht hat) besichtigen, allerdings
haben wir diesmal Pech. Bei Sichtweite von 5 Metern sieht man kaum seine
eigenen Fuesse. Schade.
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